Henna wird bereits seit 3500 v. Chr. angebaut und wurde unter anderem auf alten Sarkophagen in Ägypten gefunden. Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus dem Nahen Osten, von wo aus sie vom Menschen weiter nach Nordafrika und Indien verbreitet wurde. Vor allem in afrikanischen und asiatischen Kulturen ist der rote Farbstoff aus der Pflanze bekannt, um Nägel, Hände und Haare zu färben. Blondes Haar kann beispielsweise rot gefärbt werden, braunes Haar wird kastanienbraun und graues Haar färbt sich orange. Von Natur aus ist es ein Strauch, in den Niederlanden wird die Pflanze als Zimmerpflanze gehalten. Die Blätter können im Herbst grün geerntet und anschließend getrocknet und fein gemahlen werden. Durch Zugabe von Zitronensaft wird der Farbstoff aus den Blättern gelöst und es entsteht eine Paste, mit der man färben kann.
Aussaatbeschreibung: Samen flach in Saat- und Stecklingserde aussäen und mit Frischhaltefolie oder Glas abdecken. Anschließend 1 bis 2 Wochen in den Kühlschrank stellen und dann an einem warmen, hellen Standort keimen lassen. Vorzugsweise bei 25 bis 30 Grad Celsius. Die Erde dabei ständig leicht feucht halten. Die Keimung erfolgt oft nach einigen Wochen, kann aber auch länger dauern.