Die chinesische Fächerpalme ist seit dem 19. Jahrhundert in Europa als winterharte Palme beliebt. Im Jahr 1849 brachte der schottische Botaniker Robert Fortune die Art nach Kew Gardens in London, woraufhin sie nach ihm benannt wurde. Zuvor wurde sie bereits seit Tausenden von Jahren in China und Japan wegen der sehr starken Fasern in den Blättern angebaut. Aus diesen konnten Seile, aber auch beispielsweise stabile Säcke hergestellt werden. Aufgrund der langen Geschichte ist es schwierig zu sagen, wo die Art ursprünglich vorkommt, aber wahrscheinlich sind es die Berge in Zentralchina oder im Himalaya. Junge Pflanzen sind gegen Temperaturen bis etwa -8 °C resistent, ältere Exemplare können jedoch ohne Schutz bis zu -20 °C vertragen. Dies macht sie zu einer geeigneten Art für den Freiland, wo die Palme sogar blühen kann. Männliche und weibliche Blüten wachsen in großen Trauben und werden von vielen gelben Früchten gefolgt. Die Palme wächst am besten an einem sonnigen, geschützten Standort mit ausreichend Wasser. Aber auch weniger Sonne und ein Standort im Wind sind möglich.
Aussaatbeschreibung: Samen 48 Stunden in Wasser einweichen und dann in Saat- und Stecklingserde aussäen. Erde ständig leicht feucht halten und bei Raumtemperatur keimen lassen. Die Keimung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Wochen, kann aber so lange dauern, wie die Samen hart sind.