Diese elegante Art hat relativ große, bananenähnliche Blätter und bildet große rote Blüten. Aus einem unterirdischen Rhizom wachsen immer wieder neue Triebe, und dieses Rhizom breitet sich im Laufe der Jahre immer weiter aus. Die Pflanze stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Südamerikas, ist aber mittlerweile in tropischen Gebieten auf der ganzen Welt zu finden. Der Wurzelstock wird in Südamerika seit Jahrtausenden gegessen und dazu gebacken. Auch junge Triebe sind essbar und die Blätter werden zum Einrollen von Speisen verwendet.
Die roten Blüten haben oft auch gelbe Farbtöne und werden in der Natur von Kolibris bestäubt. Die Bestäubung kann jedoch auch durch andere Insekten erfolgen, die vom Nektarduft angelockt werden. Nach der Bestäubung bilden sich Früchte mit runden, schwarzen Samen. Diese sind sehr hart und werden unter anderem für Schmuck verwendet. Sie haben ein konstantes Gewicht, sodass sie auch zur Gewichtsbestimmung verwendet werden können. Die Pflanze ist nicht ganz winterhart. Die Blätter sterben ab, sobald die Temperatur unter den Gefrierpunkt fällt. Der unterirdische Wurzelstock verträgt jedoch kurze Frostperioden und treibt im Frühjahr wieder aus. Ein Anbau im Freiland ist an der Küste und in Städten möglich, aber es ist besser, die Pflanze in einem Topf wachsen zu lassen oder den Wurzelstock im Herbst auszugraben und frostfrei zu überwintern. Sorgen Sie für einen gut durchlässigen Boden und einen sonnigen Standort. Vor allem in den Sommermonaten liebt die Pflanze regelmäßige Wassergaben.
Aussaatbeschreibung: Die Samen zunächst an einer Stelle mit Sandpapier abschleifen, bis ein Farbunterschied sichtbar ist. Anschließend 24 Stunden in Wasser einweichen und bei 20-25 °C in Saat- und Stecklingserde aussäen. Die Erde konstant leicht feucht halten. Die Keimung erfolgt in der Regel nach einigen Wochen, kann aber auch länger dauern, solange die Samen hart sind.