Die Venusfliegenfalle ist eine der bekanntesten fleischfressenden Pflanzen aufgrund ihrer besonderen Fallen, die zuschnappen, wenn ein Insekt darauf landet. Insekten werden von Nektardrüsen in der Falle angelockt. In der Falle befinden sich drei Tastborsten, die innerhalb von 20 Sekunden zweimal berührt werden müssen, bevor sich die Falle schließt. Das Schließen erfolgt so schnell, dass ein Insekt keine Chance hat zu reagieren, woraufhin es von Enzymen verdaut wird. Das Schließen kostet viel Energie, sodass sich eine Falle höchstens einige Male öffnen und schließen kann. Achten Sie daher darauf, dass eine Falle nicht unnötig zuschnappt, sondern füttern Sie die Pflanze beispielsweise mit einer lebenden Fliege.
Die Pflanze darf nur mit Regenwasser gegossen werden, sorgen Sie dafür, dass sich immer eine kleine Menge Wasser in einem Untersetzer unter dem Topf befindet. Außerdem mag die Pflanze viel Licht und eine kühle Periode im Winter (zwischen 0 und 12 Grad Celsius).
Aussaatbeschreibung: Aussaat in einer Bodenmischung aus 1 Teil Torf und 1 Teil Sphagnum-Moos (erhältlich in Gartencentern). Temperatur bei 20-25 Grad Celsius und Keimung nach etwa 3-6 Wochen. Wenn keine Keimung eintritt, können Sie die Samen 2-3 Monate in den Kühlschrank legen und dann wieder bei 20-25 Grad Celsius. Halten Sie den Boden ständig feucht.